Unsere unmittelbare Umgebung

Die unmittelbare Umgebung der Pension, nein die ganze Insel ist unbeschreiblich schön sowie Kulturreich.

Wer hier all inclusiv bucht und sich folgemaßen nur in Hotelnähe aufhält sollte lieber den Ballermann zu seinem Reiseziel wählen.

Hat man sich einmal in die Insel mit seinen lebensfrohen Einheimischen verliebt, kommt man immer wieder her.

Natürlich gibt es auch hier Schlitzohren die Gästen auf vielfältige Weise das Urlaubsgeld aus der Tasche ziehen.

Handeln ist überall angesagt. Wer nicht handelt ist verlohren, wo man die meisten Angebote der fliegenden Händler unter der Hälfte des genannten Preises einkaufen kann.

 Hier ein Tip : Sie sollten nur bei Interesse der angebotenen Ware zu handeln beginnen. Sich erst auf ein Teil konzentrieren was Sie gar nicht haben wollen. Desintresse zeigen wenn Sie das gewünschte Teil nicht ca. unter der Hälfte bekommen. Der "Geschäftsmann" läuft Ihnen mit 80%iger Sicherheit nach und unterbreitet ein besseres Angebot. Kommen Sie dem Verkäufer im Handel auf kleinen Schritten entgegen.Fazit, Sie müssen ein Großteil unter der besagten Hälfte zu bieten anfangen. Wenn Sie nicht zufrieden sind, den Handel abbrechen und gehen, denn an anderer Stelle findet sich eine bessere, günstigere Gelegenheit. Will man die Ware dennoch unbedingt haben kann man auf dem Rückweg dem Händler vieleicht noch etwas entgegen kommen. Es gibt hier unbegrenzte Möglichkeiten die Sie warnehmen sollten. Wollen Sie nichts kaufen fangen Sie nicht an zu handeln. 

 Ist die Angelegenheit ausgehandelt sollten Sie auch kaufen.

 Beachboys sollte man wenn Sie noch so hübsch und vertrauensvoll anzusehen sind, meiden. Das sind die größten Schlitzohren die ich Eingangs schon erwähnte. Selbst wenn die als Begleiter nichtsahnende Urlauber auch dem kleinsten Geschäft zuführen, hat das gravierende Folgen. Sie Bezahlen im Schmuckgeschäft, oder bei Gewürzkauf auf dem Markt, oder beim Shoppen jeglicher Art, unweigerlich mehr und das bis zu über 50 %. Da können Sie beim verhandeln des Kaufpreises selbst bei dem reichen Obst.- und Gemüseangebot nichts ändern. Auch wenn der Boy der Sie begleitet selbstlos versichert bei keinem Geschäft beteiligt zu sein, Er verdient mit und holt sich,wenn Sie es nicht bemerken, seinen Obulus !

 Es ist eine ganz andere Welt mit pulsierendem asiatischem Flair, krasser Widerspruch überall. Der Grossteil der Bevölkerung lebt von der Hand in den Mund und von Heute auf Morgen. Jeder handelt mit etwas, um das für einen Urlauber zum Großteil nicht ersichtlich harte Leben meistern zu können. Armut ist allgegenwärtig, aber wenn man die Menschen etwas näher kennen lernt, ist Ihre Herzlichkeit nicht zu übersehen, Sie sind mit wenig zufrieden. Überhaupt nicht zu vergleichen mit der Mentalität der Menschen Amerikanischer oder Afrikanischer Herkunft.

 Die Bräuche und Sitten sind zwar etwas moderater geworden aber überall lauern für Einheimische noch Kobolde und Geister die es auf Schritt und Tritt zu besiegen gilt.

Ich war vor nicht allzu langer Zeit mit meinem Freund an einem Flussarm, einem Zufluss des Bentotaganga mit Motorboot angeln. Rechts und links Mangroven oder anderes dornenbestücktes Gestrüpp im Umfeld kokusbehangener Palmen und Urwald. Ein für mich faszinierendes Idyll. Es war so ca. 18.30 Uhr, wohlwissend das es bald dunkel werden würde. Ich bemerkte das mein Gegenüber immer unruhiger wurde. Daraufhin angesprochen erwiederte Er, daß es jetzt Zeit wäre nach Hause zu gehen. Bis zu 3 m lange Varane schwammen währenddessen friedlich an unserem Boot vorbei. Ich sagte zu Ihm, jetzt nach Hause ? In dem vermeintlich zwischen hell und dunkel die beste Angelzeit ist ? Zu dieser Zeit kommen hier Geister, erwiederte Er und das mit ernster Miene. Im Hinblick auf die schon bei Licht komplizierte Bootsrückfahrt auf engem Fluss gab ich seinem Bitten nach und wir fuhren wieder in die Zivilisation zurück.

 Varane gibt es hier sehr viele. Krokodile seltener im Urlaubsgebiet. Hat man die Raubtiere entdeckt, fängt man Sie und bringt Sie in abgelegene Gebiete wo Sie wieder ausgesetzt werden. Das Alles ist dann mit einem großen Menschenauflauf verbunden dem ich auch schon beiwohnen konnte. Die Einheimischen merken meist erst wenn ein Hund fehlt, es ist auch schon vorgekommen das ein Kind vermisst wurde, dass ein Krokodil in der Nähe ist. Meistenteils geschiet das in längeren Regenperioden die seltener vorkommen. Varane mit giftigem Speichel sind harmlose Echsen die keinen Menschen bedrohen und denen lieber aus dem Weg gehen. Ansonsten gibt es in Sri Lanka eine große Tiervielfalt, insbesondere in der wunderbar bunten Vogelwelt. Wer zur rechten Zeit die Insel besucht, kann Schildkröten sogar an unserem Strand bei der Eiablage beobachten. Polizisten bewachen dann die Eigelege die danach in naheliegenden Farmen schlüpfen können und mit genügend Größe wieder dem Meer überlassen werden.

 Die Pension wird von gläubigen Buddisten geführt, die sogar eine Kakalacke, sollte sie sich verirrt haben, wieder lebend in Freiheit entlässt. Von Dorf zu Dorf leben hier unscheinbar getrennt Buddisten, Moslems, Hinduisten, und Christen zusammen und treiben friedlich untereinander Handel. Auseinandersetzungen oder kleinere Konflikte sind eher selten, haben meist keinen relegiösen Hintergrund. Möchte man auf die Ostseite der Insel reisen, kein Problem mehr seit dem dort Frieden herscht. Man beachte aber das dort die Infrastruktur in manchen Gebieten z.Z. noch Nachholbedarf hat.

Ich schreibe Ihnen diese Zeilen aus 30 jähriger Erfahrung obwohl ich bei jedem neuen Aufenthalt wieder Neues, Unbekanntes entdecke.

 Hier gibt es keinen Winter, nur immerwährender Sommer mit überwiegend strahlendem Sonnenschein. Selbst in der Monsunzeit, Ende März bis Mai und September bis November. Die Nähe zum Äquator lässt auch bei Regen die Temperaturen kaum sinken. Seit einigen Jahren bemerkte ich auch keine richtige Monsunzeit mehr und wenn, dann meist erst am späten Nachmittag. Sollten sich dann Himmelsfluten öffnen ist das oft mit schweren Gewittern begleitet. Weis der Himmel wo die Wolken den anderen Morgen geblieben sind, Sie sind eben nicht mehr vorhanden. In der Regel gibt es selten ein paar Tage ohne Sonnenschein. Nicht umsonst begrüßen sich in der Badewanne am Beruwalastrand die Langzeit oder Winterurlauber bei wolkenlosem Himmel mit: "Schon wieder ein so scheiss Wetter".

 Ich habe Extremwetter noch nicht erlebt, aber ganz ohne Regen wäre das Eiland das ganze Jahr nicht so schön grün und voller bunter Blüten ! 

  Bentotabeach                                                                  Beruwalabeach

                    

 Surfmöglichkeiten                                               Badewanne mit Riff an der Beruwalabeach

                    

 Kleiner Wasserfall im Urwald mit Badegelegenheit    Kautschuckplantage                      Ein kleines Krokodil

               

  Lotusblüten und Seerosen                                        Mangrovensümpfe, die Geburtsstätte vieler Tiere

                   

  Ein Fischreiher in Balsaholzbüschen                                 Hier wird Zimtschale geerntet

                 

   Süsswasserqualle                                 Diesen Räuber gibt es hier in Mengen         Garneelenfallen

                 

 Meeresrochen                                                                  Unser Bootsführer durch Mangrovenwälder

                        

 Ein noch nicht ausgewachsener Varan neben unserem Haus              Streifenhörnchen auf Erkundungstour

                               

 Kingkokonat, nur zum Trinkgenuss                    Die gelbe Variante des Tempelblütenbaumes                  hier die Rote

                 

  Lasantha, der Sohn des Hauses und sein Tuktuk                bringt Sie auch zum Tempel, nicht weit der Pension.